Aktuell


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ALLE WEGE FÜHREN IN DEN HOF

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Theaterfreunde,

die vergangene Saison hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Im zweiten Jahr am neuen Spielort konnte das Theater im Hof durch die begeisterte Aufnahme bei Publikum und Presse mit „Das Mädl aus der Vorstadt“ seine 2016 mit „Der varreckte Hof“ begonnene Erfolgsstory fortsetzen und sogar noch toppen. Über 3000 Besucher haben die 15 restlos ausverkauften Vorstellungen besucht.

Wie schon in den vergangenen beiden Spielzeiten wird auch in der Saison 2018 der wunderbare Innenhof des ehemaligen Florianer Freihauses Kulisse und Spielort für ein ganz besonderes Sommertheater-Erlebnis sein. Mit „Der Held aus dem Westen“ zieht die raue Irische See in das Theater im Hof ein. Mit einer eigens angefertigten Neuübersetzung in oberösterreichischer Umgangssprache setzen wir mit dem Klassiker des Iren John Millington Synge unsere kleine Tradition des „Schauspiels mit Musik“ fort. Rotzfrech, wortgewaltig, tiefgründig und umwerfend komisch wird im „Helden“ die Legende eines Vatermörders erzählt (und humorvoll demontiert).
Mit dem Mut aus den beiden fulminanten letzten Spielzeiten legen wir uns dieses Jahr mehr denn je für Sie ins Zeug - der rauen See zum Trotz. Freuen Sie sich auf einen wilden, lustigen, irischen und wie üblich sehr musikalischen Abend. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr
Christian Himmelbauer
Intendant

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Ein Schiff wird kommen ...


Entschuldigung, san Sie da Vatermörder?

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Stück

DER HELD AUS DEM WESTEN
Komödie mit Musik in drei Akten


Irgendwo im Nirgendwo im County Mayo an der Westküste Irlands. An diesem Ort passiert immer das Gleiche: Nichts. Wirklich? Wirklich. Halt! Klopft da jemand?
An einem dunklen Herbstabend steht plötzlich ein dreckiger, abgekämpfter, junger Mann in der Wirtsstube von Michael James Flaherty. Christy Mahon – so heißt der Fremde – hat einen langen Weg hinter sich und ist auf der Flucht vor den Hütern des Gesetzes. Alle sind fasziniert von dem geheimnisvollen Neuankömmling, der schließlich mit seiner Geschichte herausrückt: Er hat seinen Vater mit einem Torfstecher erschlagen. Die Anwesenheit des verruchten fremden Mannes macht schnell die Runde und man ist angetan von dem sympathisch, zunächst fast schüchtern wirkenden Vatermörder und seiner verwegenen Geschichte. Es beginnt ein regelrechtes Werben um die Gunst des Helden, zwischen Christy und der Wirtstochter Pegeen entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Christy gewinnt durch die ungewohnte Aufmerksamkeit laufend an Selbstvertrauen und wächst bei einem Wettkampf im Dorf förmlich über sich hinaus. Aus dem Worthelden wird ein echter Gewinner.
Doch halt. Klopft da jemand? Herein kommt der alte Mahon, Christys Vater. Mit einer beachtlichen Wunde am Kopf zwar, aber ansonsten quicklebendig. Schnell schlägt die Stimmung um im Ort und der Held gerät in seinem Heldentum ordentlich unter Druck ...
„Der Held aus dem Westen“ ist nicht nur eine wunderbare Parabel über die Konfrontation der Legende mit der Wirklichkeit und über die Macht der Worte und Geschichten, sondern auch eine rotzfreche Mischung aus Krimi, Komödie, Liebesgeschichte und Generationenstück. Synges Meisterwerk erzählt die Legende vom Vatermörder in bilderreicher Sprache und mit wunderbar schrägem Humor. Das Theater im Hof Enns hat die vom Musiker Synge angelegten musikalischen Momente aufgegriffen und erweitert und macht das Stück in eigener Übersetzung zur „Komödie mit Musik in drei Akten“.

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Autor

JOHN MILLINGTON SYNGE

John Millington Synge, geboren 1871 in Rathfarnham bei Dublin, stammte aus einer protestantischen Familie der anglo-irischen Oberschicht. Er studierte zunächst Musik (Klavier, Flöte, Geige, Musiktheorie) und Sprachen (Irisch und Hebräisch). Ab 1898 verbrachte Synge regelmäßig mehrere Monate des Jahres auf den Aran-Inseln. Die restliche Zeit lebte er in Paris, London, Italien, Deutschland und Dublin.
Den hiberno-englischen Dialekt (irisches Englisch), den Synge auf den Aran-Inseln gehört und studiert hatte, machte er mit seinen Theaterstücken bühnenfähig, die Alltagsgeschichten und Volkssagen, die er von dort mitbrachte, verarbeitete er in seinen Dramen und sie prägten seinen „fröhlichen poetischen Realismus“. In den Jahren zwischen 1900 und 1909 entstanden sieben Theaterstücke, darunter auch Der Held aus dem Westen/The Playboy of the Western World.
Nach der Gründung des Abbey Theatres 1904, dem irischen Nationaltheater in Dublin, wurde Synge literarischer Berater und kurze Zeit später Co-Direktor. Der schon seit seiner Kindheit gesundheitlich stark angegriffene Synge starb 1909 kurz vor seinem 38. Geburtstag in Dublin. John Millington Synge ist neben William Butler Yeats und Sean O’Casey der wichtigste Dramatiker der „irischen Renaissance“, der Wiedererweckung der irischen Identität und Kultur Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Der Held aus dem Westen/The Playboy of the Western World gilt als Geniestreich des Autors und löste bei seiner Uraufführung 1907 am Abbey Theatre den – heute nur mehr schwer begreiflichen – größten Skandal in der irischen Theatergeschichte aus: Die einen sahen darin eine Verunglimpfung des irischen Volkes, den anderen war die Erwähnung eines Damenunterhemdes nicht genehm. Seither wurde das Stück in zahlreiche Sprachen übersetzt und sowohl an europäischen als auch an amerikanischen Bühnen aufgeführt und ist weltweit Teil des Klassiker-Spielplans.

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Spielort

HOF IM FLORIANER FREIHAUS


Heuer findet unsere Theaterproduktion wieder im Florianer Freihaus statt.
Mauthausner Straße 9
4470 Enns

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Team 2018


Theater im Hof


Geschichte

KLEINE GESCHICHTE DES THEATERS IM HOF ENNS

Das Theater im Hof besteht seit 1981, in seinen Anfangszeiten war es in Mauthausen stationiert. Zu Beginn noch reines Amateur-Sommertheater, wurden nach und nach professionelle Künstler in die Arbeit integriert. 1996 wechselte man auf die andere Seite der Donau nach Enns, wo über die Jahre verschiedene Locations bespielt wurden. 2005 übernahm Schauspieler und Regisseur Christian Himmelbauer die Leitung und führt seitdem das Theater im Hof Enns als professionelle freie Gruppe, die neben ihrer Tätigkeit im Bereich Kulturvermittlung und Jugendarbeit einmal pro Jahr eine große Sommertheaterproduktion auf die Bühne bringt.

Von 2006 bis 2012 diente die K&K Reithalle als Spielstätte, in der Klassiker wie „Romeo und Julia“, „Sommernachtstraum“, „Faust“ und „Cyrano von Bergerac“ gezeigt wurden. In den Jahren 2013 bis 2015 setzte man im Keller des Schlosses Ennsegg nach Raimunds „Alpenkönig und Menschenfeind“ mit „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ sehr erfolgreich auch auf Comedy.

2016 hat das Theater im Hof seine neue Heimat im Innenhof des geschichtsträchtigen Florianer Freihauses mitten in der Ennser Innenstadt gefunden und spielt nun wieder im Freien (oder bei Schlechtwetter in der an den Hof angrenzenden Garage). Die Eröffnungsproduktion im neu adaptierten Innenhof „Der varreckte Hof“ von Georg Ringsgwandl wurde unter der Regie von Christian Himmelbauer und der Musikalischen Leitung von Daniel Große Boymann zu einem von Publikum und Presse gleichermaßen begeistert aufgenommenen Erfolg und von Landeshauptmann a. D. Dr. Josef Pühringer auf Vorschlag einer fünfköpfigen Jury mit dem Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Das Nachfolgeprojekt 2017 „Das Mädl aus der Vorstadt“ setzte nicht nur die Schiene „Schauspiel mit Musik“ auf besondere Weise fort, sondern - mit einem neuen Besucherrekord - auch die Erfolgsgeschichte im Innenhof des Florianer Freihauses.

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Verein

VORSTAND THEATER IM HOF


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Termine/Karten


Kartenbestellungen sind ab 12. März möglich

Infos: +43 699 14470001

Premiere: 6. Juli 2018
Vorstellungen: 12., 13., 14., 18., 19., 20., 21., 25., 26., 27., 28. Juli 2018
1., 2., 3., 4. August 2018, Beginn 20 Uhr

Bestellen

Kontakt


Postanschrift

Theater im Hof Enns
Postfach 14
A-4470 Enns

Spielort

Florianer Freihaus
Mauthausner Straße 9
A-4470 Enns

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+43 699 14470001

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